Eine behutsame Geschichte für Kinder, deren Start ins Leben nicht leicht war.
Der kleine Bär wächst im Bauch seiner Mama heran. Doch seiner Mama geht es nicht gut – und manches, was sie zu sich nimmt, ist auch für den kleinen Bären nicht gut.
Als er geboren wird, ist er unruhig, weint viel und braucht besonders viel Nähe und Unterstützung. Schließlich kommt er zu Pflegeeltern. Dort findet er offene Arme, Geborgenheit und Menschen, die bleiben. Nach und nach wird der kleine Bär ruhiger, beginnt zu lachen, zu spielen und die Welt zu entdecken.
Doch eine Frage beschäftigt ihn:
„Warum war mein Anfang so schwer? Habe ich etwas falsch gemacht?“
Und genau hier liegt die wichtigste Botschaft dieses Buches:
Nein. Es war niemals deine Schuld.
Der kleine Bär und die geheimnisvollen Beeren hilft Kindern, einen belasteten Start ins Leben in einfachen, kindgerechten Bildern zu verstehen – ohne ihnen Verantwortung für das Verhalten der Erwachsenen zu geben. Die Geschichte vermittelt Sicherheit, stärkt den Selbstwert und zeigt: Auch schwierige Erfahrungen dürfen Teil meiner Geschichte sein, ohne darüber zu bestimmen, wer ich bin.
Besonders geeignet für Pflege- und Adoptivfamilien sowie für pädagogische und therapeutische Kontexte.
Ein zusätzlicher pädagogischer Teil für Erwachsene gibt Anregungen für das gemeinsame Lesen und für behutsame Gespräche über Schuld, Herkunft, Selbstwert und Identität.